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Wenn Gastronomie keine Werbung braucht: Full taste, zero waste

Gastronomie, die keine Werbung braucht, lebt von einer großen Vision. Visionäre verändern unsere Welt. Visionen sind eine gelungene Kombination aus Träumen und Zielstrebigkeit.

David Johannes Suchy ist ein solcher Visionär. Mit seinem Restaurant FREA konnte er erreichen, wovon viele Gastronomen träumen.

Er hat etwas für sich einzigartiges und das erste seiner Art erschaffen. Sein Restaurant FREA hat die Prämisse „zero waste“. FREA stellt Nachhaltigkeit und Gesundheit auf die oberste Stufe. Es kombiniert nachhaltige Gastronomie mit dem Event-Charakter des Fine-Dining. Aber bleibt dabei gleichzeitig legere.

Suchy selbst beschreibt den Besuch als Theaterstück. Das Essen ist dabei die Vorführung. Die Gäste sind die Zuschauer und das Personal sind die Statisten, die das Stück abrunden.

Aber warum braucht Suchy keine Werbung? Wie macht er das?

Einzigartigkeit ist nicht der einzige Weg und auch nicht der Heilsbringer in Sachen Bekanntheit.

Sein Tipp für alle Gastronomen da draussen ist so simpel wie genial: Der Mittagstisch. Auch wenn FREA diesen Mittagstisch inzwischen nicht mehr anbietet, war er ein großer Marketing-Schub für das Restaurant.

Warum ist der Mittagstisch ein Werbe-Mittel?

Die Gerichte sind schnell auf dem Tisch, sie sind günstig und das allein zieht hungrige Arbeitende magisch an. Wenn es dann durch Geschmack und Aussehen überzeugt, ist die Hälfte schon getan.

Aus Sicht der Werbung ist noch ein weiterer Punkt elementar: Mittags haben die jungen Menschen genug Licht, um ihr wunderschön serviertes Essen zu fotografieren.

Man mag über Foodblogger und Instagrammer lästern, aber ihr Anteil in der jungen Bevölkerung ist groß. Und nichts wiegt mehr als der Social Trust, den ein Restaurant dadurch gewinnt.

Wenn Laura mittags ein Foto von ihrem FREA-Gericht postet, ist es nicht unwahrscheinlich, dass ihr Freund Michael nächste Woche auch kommt. Und vielleicht auch ein Foto postet. So nimmt organisches Marketing seinen Lauf.

Was war jetzt mit der Einzigartigkeit?

FREA bezieht die besten Ressourcen. Und diese kommen im großen Stil unverpackt ins Restaurant.

Was in Verpackung kommt, ist entweder aus Papier, Glas oder mit Pfand belegt. Und was in der Küche anfällt, wird direkt im Restaurant kompostiert.

Wo sieht man das schon?

In Berlin. Im FREA. Bei David Johannes Suchy.


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Special-Thema FREA:
Vorstellung von FREA. Wie wir es geschafft haben so schnell zu überzeugen. FREA, das erste 100-prozentige Zero-Waste Restaurant in Berlin. Qualität, Nachhaltigkeit und Regionalität vereint auf dem Teller.

TORSTRASSE 180 /
ECKE KLEINE HAMBURGER STR.
10115 BERLIN

ÖFFNUNGSZEITEN:

MONTAG – SONNTAG
17:30 – 24:00 UHR (KÜCHE BIS 22:00)

David Johannes Suchy erzählte uns am 03.02.2021 im 10. deutschen Online-Meeting des Sustainetwork von seinen enormen Erfolgen mit FREA.

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